Konzertreise

Abenteuer im Münsterland und unser gemeinsames Konzert (Reisebericht zur Konzertreise nach Ahaus – Teil 3)

Der Samstag war der Stadt Ahaus und dem gemeinsamen Konzert vorbehalten. Am Vormittag besichtigen alle noch nicht fußlahmen Sänger und Mitreisenden die Stadt Ahaus. Am besten hat uns das Wasserschloss der Fürstbischöfe von Münster gefallen, die es als „Wochenendresidenz“ nutzten. Das ehemalige Residenzschloss liegt direkt an der Innenstadt, was uns zu unserem zweiten bemerkenswerten Ziel geführt hat – der Kirche St. Mariä Himmelfahrt. Diese Kirche kombiniert einen gotischen Turm aus Sandstein mit einem hellen, rechteckigen Langschiff aus den 1960er Jahren mit Lamellenfassade aus Beton. Die Buntverglasung war außergewöhnlich und durch die Erläuterungen der Stadtführerin verstanden wir auch den einmal anders dargestellten Kreuzweg. Weiterlesen

Münsteraner Charme am Allerheiligen (Reisebericht zur Konzertreise nach Ahaus – Teil 2)

Spätestens seit sich Jan-Joseph Liefers als leicht versnobter Gerichtsmediziner gemeinsam mit Kommissar Thiele durch diverse Tatorte ermittelt, ist Münster nicht nur krimibegeisterten Fernsehzuschauern bekannt. Heute nun wollten wir wissen, was es außer dem Dom und Dr. Bourne noch so in Münster gibt, und wir wurden nicht enttäuscht. 

Der Tag begann mit einem opulenten Frühstücksbüffet in unserem Landhotel Hermannshöhe. Echte Delikatessen wie verschiedene Räucherfische und eine große Auswahl an unterschiedlichen Käse- und Wurstsorten begeisterten die Liebhaber des deftigen Frühstücks. Teilweise selbstgemachte Konfitüren, Honig und Nutella wiederum sorgten dafür, dass auch Fans vom süßen Tagesbeginn auf ihre Kosten kamen. Dies versprach eine gute Grundlage für einen ereignisreichen Tag zu werden. Weiterlesen

Fröhliche Fahrt (Reisebericht zur Konzertreise nach Ahaus – Teil 1)

5:00 Uhr aufzustehen, war sicher nicht nur für mich die erste Herausforderung des Halloween 2019. Allerdings erforderte unsere pünktliche Abreise 7:00 Uhr – im Dunkeln – vor der Polizeidirektion Dresden aus genau dies. Dementsprechend still fuhr unser Busfahrer Alex mit uns in seinem Bus durch den langsam aufziehenden Nebel aus der Stadt.

Gegen 8:30 Uhr zum deftigen Frühstück, gespendet von Uwes Metzgerei, irgendwo im Muldetal, war die Stimmung dann schon wesentlich lockerer und getreu eins unserer diesjährigen Volkslieder, entwickelte sich die Reise zur fröhlichen Fahrt. Dazu hatten die fluffigen Bulletten und die würzigen Knacker mit sauren Gürkchen und Frühstückseier sicher wesentlich beigetragen. Danke nochmal an Uwe und seinem Team von der Fleischerei Kunze. So fuhren wir gut gerüstet weiter: Es wurden Lieder zum Trinken für Erwachsene gesungen, viel erzählt und gelacht. So merkten wir gar nicht, wie die Zeit verging. Selbst der Stau kurz vor dem Ziel war so überhaupt kein Problem.  Weiterlesen

Schwarzes Gold und komische Vögel in Detmold

präsentiert von wunderbaren Gastgebern in Lippe

Bereits zwei Tage vor unserer diesjährigen Konzertreise erreichten uns einige Fotos von Alex, unserem Busfahrer. Mit selbigen wollte er uns zeigen, wie gut er für unsere Versorgung eingekauft hat und ja, er hat uns überzeugt; die Grundnahrungsmittel waren an Bord.

Als wir am Donnerstagmorgen fast pünktlich 8 Uhr Richtung Detmold starteten, waren wir trotz der frühen Stunde ganz gut gelaunt, denn wir wurden schon zu Beginn mit Kaffee und anderen kalten Getränken von unseren Bord-Bienchen verwöhnt. Ein nicht zu unterschätzender Luxus beim Reisen. Wer einmal einen Linien-Fernbus benutzt hat, weiß wovon ich schreibe. Gesungen wurde während der Fahrt noch nicht, aber viel erzählt und gelegentlich auch gemütlich geschlummert. So macht auch eine lange Reise Freude und die Zeit vergeht wie im Flug. Weiterlesen

Konzert- und Erlebnisreise des Polizeichores Dresden nach Poznan (Posen)

 

web-2315Dass wir Ende Januar nach Poznan fahren würden, wussten wir seit Dezember 2015. Der Poznaner Polizeichor, damals  Mitgestalter unserer Weihnachtskonzerte, hatte uns zum Gegenbesuch eingeladen, zu ihrem Weihnachtskonzert. Ein Gag, dachten wir zuerst, wurden aber schnell eines Besseren belehrt, denn in Polen wird das Weihnachtsfest traditionell bis zum 2. Februar gefeiert.

Gut vorbereitet trafen sich 45 unserer Sängerinnen und Sänger mit Ihren Ehepartnern und fördernden Mitgliedern am 26. Januar vor der Polizeidirektion und bestiegen gut gelaunt die beiden Busse, die uns für 4 Tage von Erlebnis zu Erlebnis bringen sollten.

Das erste dieser Art hatten wir schon auf der Hinfahrt, und zwar den Halt vor einer Statue in Schwiebus (Swiebodzin). Etwa 60 km hinter der Grenze nach Frankfurt/O. wurde im Jahr 2010  auf einer Anhöhe die Christus-König-Statue eingeweiht. Wir konnten sie schon von Weitem sehen, denn die Christusfigur ragt mit ihrer Höhe von 52,5 Metern 6 Meter höher hinaus als die von Rio de Janeiro und gilt auch wegen ihrer ausgestreckten Arme von 24 Metern Breite als größte der Welt.

Mit großem Interesse hörten wir von einem noch ungeklärten Problem: Der Pfarrer von Schwiebus hatte den Bau arrangiert und in seinem Testament festgehalten, dass er wünscht, sein Herz solle nach seinem Tod am Fuße der Statue beigesetzt werden. Das erfolgte auch, jedoch im Widerspruch zur polnischen Friedhofsordnung. Trotz der mit Schnee bedeckten und glatten Wege liefen die meisten unserer Mitreisenden auf die Anhöhe, versuchten, das Grab zu finden und schauten sich auch in dem umgebenden Park mit seinen 20 Tafeln zu religiösen Themen um. Die Fotoapparate hatten hier viel zu tun. Weiterlesen