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  • Polizeichor Dresden e.V.
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Der größte Wunsch eines jeden Chores besteht wohl darin, dass seine Zuhörer nach einem Konzert befriedigt nach Hause gehen, befriedigt vom Inhalt des Programms und befriedigt auch von der Art, wie es dargeboten wurde. Ich glaube, diesen Wunsch haben wir uns erfüllt. Wir, das sind der Polizeichor Dresden und seine Chorleiter Torsten Petzold, gleichzeitig Leiter des Polizeiorchesters Sachsen, sowie Katharina Hesse

Vor drei Jahren gestalteten wir unser Frühjahrskonzert schon einmal im Palais des Großen Gartens von Dresden. Seit dieser Zeit ist das Äußere des Gebäudes restlos wieder hergestellt worden und strahlt wie zu seiner Entstehung im Jahr1685. Die Besucher von Konzerten und Ausstellungen sehen sich aber im Inneren des Palais noch immer mit den Wunden des 2. Weltkrieges konfrontiert. Die trüben Gedanken beim Blick auf balkengestützte Mauern und nackte Wände wurden allerdings schnell vertrieben, als der Polizeichor „am Strauch die Knospen springen“ ließ (Smetana), den sanften, süßen Hauch des Frühlings und die Wiederkehr der Primel (Mendelssohn-Bartholdy) besang. Auch die von Sängerinnen des Chores mit frischen Blumen geschmückten Kübelbäume im Saal und die durch die Fenster  strahlende Sonne wirkten dahin, dass der Eindruck des Frühlings vollendet wurde.

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Am Freitag, dem 16. März 2012 fand unsere jährliche Hauptversammlung im Ammonhof Dresden statt. Es war nun nicht wirklich so, dass wir uns schon Tage vorher auf die kulinarischen Köstlichkeiten oder den Rechenschaftsbericht des Vorstands gefreut hätten und doch ging – zumindest ich als Newcomer – mit einer gewissen Spannung hin. Schließlich galt es einen Teil des Chores kennen zu lernen, der mir bisher noch fremd war; die Fördermitglieder z. B. oder andere Ehrengäste. Auch wenn man vorher schon per Facebook miteinander kommuniziert hat, ein persönliches shake Hands ist doch noch mal was anderes.

Schließlich begann die Versammlung. Falk übernahm als routinierter Moderator die Begrüßung der Teilnehmer, gab dann an Katrin ab, welche die Tagesordnung vorstellte und die Beschlussfähigkeit feststellte. Während anschließend Falk den Rechenschaftsbericht zum besten gab, klärte mich mein Nachbar (der Mann von M.) darüber auf, was der Spruch „halb gehen wir“ bedeutet und ich musste mir bereits an dieser Stelle das Lachen verbeißen, was sich als eine Herausforderung zeigte. Im weiteren Verlauf betätigten besagter Nachbar und ich uns künstlerisch und gestalteten ein gemeinsames Gemälde. Carmen und Knut beobachteten das Ganze interessiert.

   

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Aquarell von Kristine Schneider„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden belebenden Blick
im Tale grünet Hoffnungsglück.“


So schrieb einst Goethe zu Beginn seines Osterspazierganges.
Auf unser Tal, das Elbflorenz bezogen trifft dies jetzt genau so zu und auch wir haben uns etwas Besonderes einfallen lassen. So starten wir die „Frühlingsahnung“ singend in die lang ersehnte wärmere Jahreszeit. Dabei würdigen wir auch die ersten farbenfrohen Lichtblicke indem wir jubeln „Seht am  Strauch die Knospen springen“.


Ebenfalls von uns bewundert wird „Die Primel“ und „Kein schöner Land“ wird eins der Highlights zum mitsingen für das Publikum sein, ganz ähnlich wie ein Kanon, der jedem unserer Gäste bekannt sein wird.

 

   

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Chor als Familiensache? Aber klar!

Vor fast 37 Jahren besuchte ich eine Kinderweihnachtsfeier, auf der der Kinderchor des VPKA Dresden sang. Mir gefiel das gut und so wollte ich da auch unbedingt mitsingen! So begann für mich in der 3. Klasse die Mitgliedschaft  im Polizeichor Dresden und sie endete nach meiner Hochzeit und dem Umzug zu meinem Mann in eine andere Stadt. Mein letztes Konzert war auf der Brühlschen Terrasse zu den Musikfestspielen 1990.


Nach fast 17 Jahren regelmäßigem Singen fehlte mir die wöchentliche Probe sehr und ich erinnere mich, dass ich manchmal zur Probenzeit eine Schallplatte auflegte und traurig mitsang.


Als meine Eltern dann einige Jahre später in den wohlverdienten Ruhestand gehen konnten, traten sie in den Chor ein, um ihrer Freizeit einen schönen und sinnvollen Inhalt zu geben und so stellte sich die Verbindung zum Chor wieder her.

   

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Unsere Weihnachtskonzerte 2011 

Ehe bei mir die individuelle Vorbereitung auf das Weihnachtsfest in Familie so richtig beginnen kann, konzentriere ich mich gedanklich auf das Weihnachtskonzert meines Chores. Ähnlich wird es wohl auch allen Sängerinnen und Sängern, nicht nur des PC Dresden, gehen.

Das beginnt schon vor dem Sommerausklang bei Gesprächen mit der Familie, Freunden und Bekannten, ob sie wieder (vielleicht auch ein erstes Mal) zu unserem Konzert kommen möchten. Der Grund dafür ist sowohl ein möglichst guter Platz in der Martin-Luther-Kirche, zum anderen freut man sich ja auch über das Echo aus erster Hand, wenn das Konzert gut gefallen hat. Dazu dient vor allem unsere eigene Vorbereitung, die wir in den Proben, auch zuhause und vor allem bei einem Schulungswochenende sehr ernst nehmen. In diesem Jahr kam auch noch die musikalische Bereicherung der Weihnachtsfeier der PD Oberes Elbtal-Osterzgebirge dazu, die uns als zusätzliche Probe diente.

   

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